bookmark_borderTest des Blink Sync Module 2

Bild der Verpackung eines blink sync module 2
Noch schlummert es in der Verpackung

Ich habe mir vor über einem Jahr eine Erinnerung gesetzt, weil das Sync Module bald verfügbar sein sollte, nun ist es also endlich erschienen. Ich muss sagen, ich habe zwar Erfahrung mit diversen Kamerasystemen und IP-Kameras, wollte aber nun endlich das Blink-System ausprobieren. Da es mir wichtig ist, dass meine Videoaufzeichnungen lokal und nicht in der Cloud liegen musste ich auf das Blink Sync Module 2 warten, dass diese Möglichkeit endlich anbietet.

Der Schnellcheck

1.) Lieferung : Gewohnt schnell durch Amazon Prime

2.) Installation: Auf der Packung ist ein QR-Code aufgedruckt der auf eine Webseite verweist – gescannt, Seite gelesen, leider steht dort nichts über die Installation des neuen Sync Module 2, also schnell gegoogelt und herausgefunden, dass man sich die Blink-App installieren muss. In dieser nun ein neues Sync-Module hinzufügen und warten. Leider musste ich die App schließen und es noch zweimal probieren, bis das Module erkannt wurde (vielleicht war ich auch zu nah am Gerät dran, mit einem Abstand von 2 Metern zwischen Handy und Sync Module hat es geklappt).

3.) USB Speicher anschließen: Einfach einen USB-Stick mit einer Größe zwischen 1-256GB anschließen (ich habe ihn vorher mit exFat formatiert). Genommen habe ich einen günstigen (gibt es hier für knapp 9 Euro bei Amazon) 64GB Stick von Intenso, der hier noch rumlag.

4.) Funktionsweise: Wer ein Cloud-Abo hat, bei dem funktioniert der Stick am Sync-Module als tägliches Backup, d.h. einmal am Tag werden alle Videos aus der Cloud heruntergeladen und auf dem USB-Stick gespeichert. Leider kann man den Stick nur dann als „echten“ Videospeicher benutzen wenn man das Cloud-Abo kündigt, dies geht allerdings sehr schnell mit einem Klick direkt aus der App heraus.

Bild der geöffneten Verpackung
In der Verpackung ist das Module, ein USB-Kabel und ein USB-Netzteil dabei

Der Test

Allerdings verhält sich der lokale Speicher anders als der Cloud Speicher, hier sind folgende Unterschiede:

  • Es dauert etwas länger bis die lokalen Videos aus der App heraus angezeigt werden
  • Bei lokaler Speicherung keine Vorschaubilder der Videos
  • In der App wird nicht direkt angezeigt, welche Videos neu hinzugekommen sind und welche schon angeschaut wurden

Zusätzlich gibt es noch folgende Minuspunkte:

  • Es steht nirgendwo beschrieben was passiert, wenn der Speicher voll ist
  • Es gibt keine Möglichkeit der Filterung nach Kamera, wenn man das System mit den möglichen 10 Kameras nutzt muss man durch eine ewig lange Liste scrollen.
  • Die Bereitschafst-LED des Moduls ist sehr hell.
  • Aufgenommene Videos haben keinen Zeitstempel

Trotzdem gibt es 4 Sterne, weil die Aufnahme von der Kamera recht problemlos funktioniert und sich die Videos dank MP4 (H264) Komprimierung auch einfach auf dem Computer anschauen lassen. Auch die Benachrichtigungen werden sehr schnell verschickt.
Ein Video von 10 Sekunden hat bei mir üblicherweise eine Größe von 2 MB. Somit lassen sich je Gigabyte also ca. 80 Minuten Video speichern.

Fazit

Ich habe das System mit einer Blink Mini Kamera (Kann hier bestellt werden) getestet, habe es dann aber doch aufgrund der Defizite (vor allem bei der Kamera) wieder zurückgeschickt. Der Test der Kamera folgt noch in den nächsten Tagen.